Welpenaufzucht
Die ersten drei bis vier Lebenswochen verbringen unsere Welpen gemeinsam mit ihrer Mutter in der Wurfkiste bzw. im Welpenzimmer. In den ersten zehn bis vierzehn Tagen bin ich rund um die Uhr bei der Hündin und ihren Welpen, um bei Bedarf jederzeit unterstützen zu können. Gerade bei größeren Würfen ist dies besonders wichtig, damit alle Welpen bestmöglich versorgt werden.
Bereits nach etwa zwei Wochen öffnen die Kleinen ihre Augen und Ohren und beginnen, ihre Umgebung mit wachsender Neugier zu entdecken. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie sie erste Kontakte zu ihren Geschwistern knüpfen, miteinander spielen und ihre ersten tapsigen Schritte unternehmen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Aufzucht ist die frühzeitige Gewöhnung an Sauberkeit. Schon früh lernen die Welpen, sich außerhalb ihres Schlafplatzes zu lösen. Durch einen schrittweisen Aufbau bis in den Garten legen wir den Grundstein für die spätere Stubenreinheit und erleichtern den neuen Familien den Start.
Ab der dritten Lebenswoche werden die Welpen behutsam an feste Nahrung herangeführt. Zunächst erhalten sie etwas Rinderhack, anschließend – abhängig von der Milchleistung der Mutter – einen Futterbrei. Dieser wird aus dem hochwertigen Futter hergestellt, das auch unsere erwachsenen Hunde erhalten, ergänzt durch ausgewählte Zutaten. Mit diesem Fütterungskonzept haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.
Sobald die Welpen alt genug sind, dürfen sie – je nach Witterung – täglich ihren großzügigen Außenbereich erkunden. Dort erwarten sie unterschiedliche Untergründe, Spielgeräte, Rückzugsmöglichkeiten und viel Platz zum Toben. So sammeln sie wichtige Erfahrungen und entwickeln Selbstvertrauen im Umgang mit ihrer Umwelt.
Unsere Welpen wachsen mitten in der Familie auf und haben täglich Kontakt zu Kindern, Besuchern sowie unserem gesamten Rudel. Auch Hühner, Meerschweinchen und die alltäglichen Geräusche des Lebens gehören von Anfang an zu ihrem Umfeld. Regelmäßige Autofahrten und kleine Ausflüge in Feld und Wald erweitern ihren Erfahrungsschatz zusätzlich und fördern eine sichere und ausgeglichene Entwicklung.
Die Erziehung übernehmen nicht nur wir, sondern auch die Mutterhündin und das gesamte Rudel. Die Welpen lernen spielerisch soziale Regeln, Grenzen und den respektvollen Umgang miteinander – eine wertvolle Grundlage für ihr späteres Leben.
Mit acht Wochen sind unsere Welpen bestens auf den Umzug in ihre neuen Familien vorbereitet. Sie ziehen mehrfach entwurmt, geimpft, gechippt und mit Ahnennachweis aus. Selbstverständlich erhalten sie außerdem ein liebevoll zusammengestelltes Welpenpaket mit Futter, Halsband, Leine, Spielzeug sowie einer ausführlichen Informationsmappe für die ersten Wochen im neuen Zuhause.
Zusätzlich werden unsere Welpen genetisch auf relevante Erbkrankheiten untersucht. Die Ergebnisse von Laboklin werden den neuen Besitzern mit ausgehändigt.
Unser größter Wunsch ist es, für jeden Welpen ein liebevolles Zuhause mit engem Familienanschluss zu finden. Deshalb lernen wir alle zukünftigen Welpenfamilien persönlich kennen und freuen uns, wenn sie ihre Schützlinge bereits während der Aufzucht mehrmals besuchen. So entsteht schon vor dem Auszug eine vertrauensvolle Verbindung – sowohl zwischen Mensch und Hund als auch zwischen den Familien und uns.
Unsere Welpen werden für einen Preis von 2500 € abgegeben.
Die Welpen können mit Beginn der 5. Lebenswoche das erste Mal angeschaut und ausgesucht werden. Sobald sie ihren Welpen ausgewählt haben, schließen wir gemeinsam einen Kaufvertrag ab.
Mit Vertragsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von
1.000 €
zu leisten.
Nach Eingang der Anzahlung ist der Welpe verbindlich reserviert und wir freuen uns darauf, Sie bis zum Auszugstag zu begleiten.
Zudem dürfen die künftigen Welpenfamilien jede Woche zu Besuch kommen, um die Entwicklung der Welpen miterleben zu können.
Auch nach Abgabe unserer Welpen stehen wir für die neuen Besitzer mit Rat und Tat zur Seite.
Besuchszeiten der Welpen
Die ersten Lebenswochen sind eine sehr sensible Zeit für die Welpen und natürlich auch für die frisch gebackene Mutti. Deswegen sollten Welpenbesuche erst nach der vierten Woche (ungefähr ab Tag 28 nach der Geburt) stattfinden. In den ersten Wochen sind die Welpen besonders empfindlich, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist und sie auf die Muttermilch angewiesen sind, die ihnen wichtige Antikörper gegen Krankheiten verleiht. Frühzeitige Besuche können daher das Risiko für Infektionen erhöhen und den Stress für die jungen Welpen steigern. Zudem befinden sich die Welpen in einer sensiblen Entwicklungsphase, in der sie ihre Umwelt kennenlernen und Sozialverhalten entwickeln. Ab der vierten Woche beginnt die wichtige Sozialisationszeit, in der sie lernen, Kontakt zu Menschen, anderen Tieren und ihrer Umgebung aufzunehmen. In diesem Zeitraum ist es wichtig, kontrollierte und positive Begegnungen zu ermöglichen, um ihre Entwicklung zu fördern.
Vor der vierten Lebenswoche sollten Besuche nur in Ausnahmefällen und unter strengen hygienischen Bedingungen erfolgen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Welpen zu schützen. Es ist außerdem ratsam, dass die ersten Kontakte mit Menschen behutsam und vorsichtig gestaltet werden, damit die Welpen keine Angst entwickeln und Vertrauen aufbauen können.
Besuch bei unseren Welpen!
Als Züchterin liegt mir das Wohl unserer Welpen und ihrer Mutterhündin besonders am Herzen. Damit die kleinen Hunde in einer sicheren, stressfreien Umgebung aufwachsen, haben wir Besuchsregeln, die jedem Welpen und der Mutter die notwendige Ruhe ermöglichen.
Regelmäßige Besuche
Ab der vierten Lebenswoche lade ich Interessenten herzlich ein, die Welpen nach Absprache zu besuchen. Mindestens einmal pro Woche könnt ihr die Entwicklung der Welpen beobachten und sie näher kennenlernen.
Das Wohl der Mutterhündin hat Priorität
Die Mutterhündin steht während der Besuche im Mittelpunkt. Ich beobachte sie genau:
Besucher dürfen den Auslauf erst betreten oder bleiben, wenn die Hündin es zulässt. Zeigt sie Unsicherheit, Nervosität oder Stress, heißt es warten oder den Auslauf verlassen, bis sich die Hündin entspannt.
So kann die Mutterhündin selbst entscheiden, wann sie den Kontakt zu den Menschen erlaubt.
Rücksicht auf die Welpen
Um die Welpen zu schützen, dürfen besonders aufgeregte Kinder oder Besucher den Auslauf zunächst nur von außen beobachten, bis die Mutterhündin signalisiert, dass es in Ordnung ist.
Das erscheint für den ein oder anderen sehr streng, aber...
Warum diese Regeln positiv für die Welpen sind?!
Die Welpen wachsen in einer ruhigen, stressfreien Umgebung auf und lernen von Anfang an Vertrauen zu Menschen.
Sie werden nicht überfordert und können neue Eindrücke in ihrem eigenen Tempo beobachten.
Durch die Beobachtung und das Vorbild der Mutterhündin lernen sie Selbstkontrolle, Ruhe und soziale Kompetenz.
Diese frühe, kontrollierte Sozialisation hilft den Welpen, später selbstbewusste, gelassene Familienhunde zu werden, wovon alle profitieren.
Individuelle Absprache
Besuche erfolgen nach Terminvereinbarung. So kann ich die Umgebung für die Welpen optimal gestalten und sicherstellen, dass jeder Besuch positiv und stressfrei verläuft.
Unterstützung nach dem Einzug
Auch nach dem Auszug der Welpen begleite ich die Familien aktiv:
- Wurfgruppen ermöglichen Austausch über Entwicklung, Sozialisation und Training
- Persönliche Trainingsstunden und Treffen unterstützen die Welpen beim Start ins neue Zuhause
Mein Ziel:
Ich möchte, dass unsere Welpen gesund, sicher und sozial kompetent aufwachsen. Die Mutterhündin wird respektiert und geschützt und die Welpen lernen früh, Menschen selbstbewusst, ruhig und entspannt zu begegnen – immer in einem Tempo, das die Mutterhündin vorgibt und für Welpen gut zu verarbeiten ist. So sind die Welpen nicht überfordert und können wohl dosiert lernen.
